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Raphael Furrer – Der Registerchef der Saxophone im Interview

Der 17-jährige Raphael Furrer stellt seit 6 Jahren mit seinem Saxophon eine wichtige Stütze für die Jugendband dar. Zudem spielt er seit drei Jahren bei den „Grossen“ in der Musikgesellschaft Aarwangen mit.

Raphael, wie ist es zu deinem Eintritt in die Jugendband gekommen?
Das ist eigentlich eine lustige Geschichte. Ich spielte Klavier und fragte damals an, ob ich in der Jugendband auf meinem Piano mittun dürfte. Etwa ein Jahr lang haute ich also in die Tasten, es passte aber nicht so gut. Deshalb entschied ich mich, ein Blasinstrument zu lernen. Meine Wahl fiel auf das Saxophon.

Mittlerweile spielst Du sowohl in der Jugendband als auch in der Musikgesellschaft mit. Wie hat sich das ergeben?
Mein Lehrer Kevin Kläntschi hat mich angefragt. Ich stieg dann gleichzeitig mit dem neuen Dirigenten, Franz Leuenberger ein. Es hat mir gleich von Beginn an sehr gut gefallen. Weil ich in ein grosses Register kam, konnte ich mich am Anfang etwas verstecken und mich dann fortlaufend steigern. Ich würde allen Jungen, die in die MGA kommen, raten: Traut euch einfach! Üben muss man schon, aber es macht wirklich viel Spass.

Wieso spielst Du inzwischen Tenor- und nicht mehr Altsaxophon?
Mit dem grossen Tenorsax ist das Musizieren halt schon cool. Aber in letzter Zeit habe ich das kleinere Alt wieder mehr für mich entdeckt. In der Jugendband und in der MGA spiele ich zurzeit Tenor, im Unterricht Altsaxophon.

Du bist im 2. Lehrjahr, lässt Dich zum Automatiker ausbilden. Arbeit, Schule, Jugendband und MGA, wie bringst Du das alles unter einen Hut?
Nach einem anstrengenden Tag braucht es manchmal schon etwas Überwindung, um abends noch in die Probe zu kommen. Aber sobald das Musizieren beginnt, ist alles wie weggeblasen. Es ist ein guter Ausgleich zum Alltag und eine richtige Erholung für mich.

Wie sehen deine Zukunftspläne innerhalb der MGA aus?
Ich will sicher noch lange dabei sein. In der Jugendband besuche ich in letzter Zeit zwar längst nicht mehr alle Proben. Solange sie mich für Auftritte und Wettbewerbe aber noch brauchen können, mache ich auch da weiter.

Interview: Béatrice Beyeler

 

Raphael Furrer – 2013 am E-Piano

Raphael Furrer – 2018 mit Tenorsaxophon